Wirtschaft : DIHT für erweiterte Personalförderung

BONN (dpa).Der Deutsche Industrie- und Handelstag (DIHT) hat sich gegen die Einführung einer Innovationszulage für die neuen Bundesländer ab dem Jahr 2002 gewandt.Vielmehr sollte die "Personalförderung Ost" (PFO) als Teil der Forschungshilfen bis 2004 fortgesetzt werden, stellte der DIHT in seiner am Montag bekanntgewordenen Stellungnahme für eine Anhörung am Mittwoch in Bonn fest.Dabei sollten diese Mittel aber bereits vorher in Stufen abgebaut werden.Größere Unternehmen sollten nicht generell von der Personalförderung ausgeschlossen werden, verlangt die Spitzenorganisation der deutschen Wirtschaft.Die Bundesregierung sollte zu einer bundesweiten Gesamtkonzeption der Innovationsförderung übergehen.Die Regierung hatte im vergangenen Jahr beschlossen, die bestehenden Programme zur Unterstützung von Forschung, Entwicklung und Innovation in den neuen Ländern bis 2001 auf bisherigem Niveau fortzuführen.Für die Zeit danach sollte eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe prüfen, wie die bisherige Personalförderung kleiner und mittlerer Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft in den neuen Ländern durch eine Innovationszulage ersetzt werden kann.

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