Wirtschaft : Direktinvestition

-

Ein Unternehmen expandiert ins Ausland, indem es dort Niederlassungen oder Tochtergesellschaften errichtet. Der Wert dieser Betriebsstätten wird als Direktinvestition (siehe Bericht Seite 15) im Ausland bezeichnet. Dazu gehört auch die Beteiligung an einer ausländischen Firma. Nach den Statistiken der Deutsche Bundesbank gilt aber nur ein Anteil von mehr zehn Prozent als Direktinvestition – und taucht nur dann in den Statistiken auf. Anteile von weniger als zehn Prozent heißen hingegen Portfolioinvestitionen. Dabei wird vermutet, dass diese nur kurzfristig angelegt sind, um schnell wieder verkauft zu werden. Die Gründe für Direktinvestitionen sind vielfältig. So erschließen und sichern sich Unternehmen Absatzmärkte. Oft spielen die geringere Arbeitskosten und Steuern sowie längere Arbeitszeiten im Ausland eine wichtige Rolle. Aber auch die Sicherung der Rohstoffversorgung gilt als wichtiger Grund. akz

LEXIKON

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben