Wirtschaft : Dosenpfand wird ausgedehnt

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(dpa). Der Bundestag hat am Freitag die Erweiterung des umstrittenen EinwegPfands auf fast alle Getränkedosen und Wegwerfflaschen beschlossen. Gegen den Widerstand von Union und FDP verabschiedete die rot-grüne Regierungsfraktion vereinfachte Regeln für das Pflichtpfand. Die Novelle der Verpackungsverordnung von Bundesumweltminister Jürgen Trittin (Grüne) muss im Herbst aber noch den Bundesrat passieren. Da dort unionsgeführte Länder eine Blockade-Mehrheit haben, ist der endgültige Beschluss noch fraglich. Die Union im Bundestag forderte Nachbesserungen. Nach Trittins Vorstellung soll die neue Verordnung bis zum 1. Oktober dieses Jahres in Kraft treten. Ausgenommen von der Pfandpflicht in Höhe von generell 25 Cent werden künftig Weinflaschen, Spirituosen, umweltfreundliche Schlauchbeutel für Milch und Getränkekartons. Pfand muss auf Einweg-Verpackungen gezahlt werden, die als ökologisch nachteilig eingestuft werden.

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