DRESDNER BANK : Kosten nur schwer im Griff

Bei der Dresdner Bank

kletterte der operative Gewinn im zweiten Quartal um 79 Prozent auf 427 Millionen Euro. Die Erträge legten um neun Prozent auf 1,77 Milliarden Euro zu. Die 2001 übernommene Tochter der Allianz profitierte erneut von der Auflösung bei der Risikovorsorge sowie weiteren Sondereffekten. Positiv entwickelte sich der Zinsüberschuss (plus elf Prozent auf 701 Millionen Euro), sowie das um zehn Prozent auf 351 Millionen Euro gestiegene Handelsergebnis. Schwächen zeigte das

Investmentbanking, über dessen Zukunft spekuliert wird. Bei den Kostensenkungen kommt die Bank nur langsam voran. Im Vergleich zum Vorjahresquartal sank das Verhältnis von Kosten zu den Erträgen (Cost-Income-Ratio) zwar auf 72,4 von 85,1 Prozent. Im ersten Quartal 2007 lag die Rate aber bei 66,9 Prozent. Tsp

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