Wirtschaft : Dresdner konzentriert ihr Devisengeschäft

Abwicklung nur noch in Frankfurt FRANKFURT (MAIN) (dpa).Die Dresdner Bank konzentriert in diesem Jahr das weltweite Devisengeschäft komplett auf den Standort Frankfurt am Main.Das geschehe auch als Folge aus der Finanzkrise in Fernost.Wie Deutschlands zweitgrößtes Geldhaus am Dienstag weiter mitteilte, werde die gesamte Abwicklung des Devisenhandels für London und New York von sofort an auf Frankfurt zentralisiert.In der zweiten Jahreshälfte 1998 sollen dann auch die asiatischen Handelszentren Singapur, Hongkong, Tokio und Sydney in die zentrale Devisenabwicklung des Instituts am Main einbezogen werden. "Der Vorteil dieser Zentralierung liegt, neben der einheitlichen Überwachung der ein- und ausgehenden Zahlungen, in der Verbesserung des Risikomanagements", teilte die Dresdner Bank mit.Die Bank führe damit rund um den Globus künftig nur noch eine Risikoposition in der jeweiligen Währung und nicht mehr an jedem Handelsstandort.Von der geplanten Umstrukturierung rechnet sich das Geldinstitut jährliche Einsparungen in Höhe von rund zwei Mill.DM aus. Der Rückzug aus London hatte bereits im Herbst vergangenen Jahres begonnen.Inzwischen sei die Technik noch weiter verbessert worden.Daher könnte nun die gesamte Abwicklung des Devisengeschäftes, die Prüfungen, Bestätigungen, Zahlungen und Buchungen umfaßt, an nur einem Finanzplatz vollautomatisch verarbeitet werden.

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