Wirtschaft : Duma-Wahl beflügelt Kurse im Moskauer Aktienhandel

Beate Uhse im M-Dax

Die Beate Uhse AG, Flensburg ist mit Wirkung vom 20. Dezember in den M-Dax aufgenommen worden und gehört damit zu den 100 bedeutendsten deutschen Aktien. Mit einer Kurssteigerung von rund 160 Prozent zählt das Papier zu den erfolgreichsten Börsenneulingen des Jahres. Am Montag Nachmittag notierte die Uhse-Aktie bei 19,45 Euro.

Russische Aktien fester

Der Erfolg des Kreml-treuen Bündnisses Jedinstwo (Einheit) bei der russischen Parlamentswahl hat am Montag die Kurse im Moskauer Aktienhandel beflügelt. Der Aktienindex des RTS-Computerhandels stieg eine Stunde nach Auftakt um 8,49 Prozent auf 130,42 Punkte. Das Handelsvolumen war höher als gewöhnlich.

Sonderkredit für Hausbauer

Die Landesbausparkasse Berlin bietet zur Jahrtausendwende einen Sonderkredit zur 5,75 (effektiv 5,91) Prozent bei vierzehnjähriger Zinsbindung. Dieser Vorfinanzierungskredit (mindestens 50 000 Mark, maximal 200 000 Mark) kann wie ein Bausparvertrag für alle wohnwirtschaftlichen Zwecke verwandt werden. Die Ansparung beträgt zwei Promille monatlich.

Erfolgreicher Medienfonds

Der von Dresdner Kleinwort Benson initiierte Medienfonds BAF Berlin Animation Film GmbH & Co Produktions KG ist für 1999 voll plaziert. Jetzt liegen die ersten Zeichnungsscheine für die zweite Tranche von 104 Millionen Mark für das Jahr 2000 vor. Die BAF wird mit einem Investitionsvolumen von insgesamt 168 Millionen Mark unter Beteiligung der Investitionsbank Berlin und des Landes Berlin am Standort Berlin acht Zeichentrickprojekte finanzieren.

Zeichentrick-Fonds für EM.TV

Der Medienkonzern EM.TV hat mit der Victory Media Gruppe einen Koproduktionsvertrag mit einem Gesamtvolumen bis 1,5 Milliarden Mark abgeschlossen. Geplant sei in den nächsten fünf Jahren die Produktion von 100 Zeichentrickserien, teilte die EM.TV & Merchandising AG, München, am Montag mit. Die Victory Media Management AG, Kaufbeuren, wird für die Teilfinanzierung der Serien jährlich Animationsfonds mit einem Volumen von jeweils etwa 100 Millionen Mark ausgeben.

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