Wirtschaft : E-Plus verdient weniger Umsatz steigt um 6,4 Prozent

KPN zahlt wieder Dividende

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Berlin (vis). Der drittgrößte deutsche Mobilfunkbetreiber EPlus mit rund acht Millionen Kunden hat im dritten Quartal dieses Jahres 630 Millionen Euro umgesetzt. Das ist eine Steigerung von 6,4 Prozent im Vergleich zum dritten Quartal 2002. Allerdings sank das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) im gleichen Zeitraum um sechs Prozent auf 158 Millionen Euro. E-Plus-Chef Uwe Bergheim begründete dies mit höheren Ausgaben, um neue Kunden zu gewinnen. „Die Quartalszahlen unterstreichen unsere Strategie des profitablen Wachstums“, sagte Bergheim. Ende 2004 will E-Plus neun Millionen Kunden haben.

E-Plus, Tochtergesellschaft der KPN, bleibt damit der Wachstumstreiber in dem niederländischen Telekommunikationskonzern. Allerdings ist die Rentabilität von E-Plus relativ schwach. Die operative Gewinnmarge liegt bei 25 Prozent. Die gesamte KPN-Mobilfunksparte erzielte eine Marge von 34,5 Prozent.

KPN hatte sich unter anderem durch den Kauf von E-Plus hoch verschuldet und war in eine schwere Krise geraten. In den vergangenen beiden Jahren hat der Konzern Schulden abgebaut und eine Restrukturierung eingeleitet. Inzwischen ist das Unternehmen wieder auf Wachstumskurs. Dennoch blieb KPN im dritten Quartal hinter den Gewinnerwartungen der Analysten zurück, will jedoch nach zwei Jahren ohne Dividende wieder eine Ausschüttung an die Aktionäre vornehmen. Der Umsatz lag im dritten Vierteljahr bei 3,08 Milliarden Euro und damit 1,8 Prozent über dem Vergleichsquartal 2002.

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