Wirtschaft : EADS fordert Staatshilfe für Ariane-Trägerrakete

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(fw/dpa). Die Raumfahrtindustrie will mit einem Sanierungspaket das angeschlagene europäische Trägerraketensystem Ariane vor dem Aus retten. Der Europäische Luft und Raumfahrtkonzern EADS hat sich dazu bereit erklärt, die Gesamtverantwortung für Ariane zu übernehmen. Das teilte EADS-Co-Chef Rainer Hertrich am Donnerstag in Berlin mit. Voraussetzung für das Rettungspaket von der Industrie seien jedoch auch die Zusagen von Finanzspritzen von den beteiligten Staaten, sagte Hertrich nach einem Treffen mit Bundesforschungsministerin Edelgard Bulmahn (SPD). Bulmahn habe zugesagt, sich für das System einzusetzen. Die Industrie fordert eine Erhöhung des deutschen Beitrags zur Europäischen Weltraumagentur (ESA) um 40 Millionen Euro gegenüber der Mittelfristplanung von 561 Millionen Euro. Die Mitgliedsländer der European Space Agency (ESA) wollen am 27. Mai auf einer Ministerkonferenz über den Fortgang des Ariane-Programms beraten.

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