Wirtschaft : Ehrgeizige Expansionspläne

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DER ANFANG

Der taiwanesische Elektronikhersteller BenQ entstand im Dezember 2001 als Ausgründung des Computerkonzerns Acer . Heute hat das Unternehmen weltweit 14000 Mitarbeiter und ist in mehr als 40 Ländern aktiv. BenQ produziert – in Fabriken in Malaysia, Mexiko, China und Taiwan – unter anderem LCDMonitore und Plasmabildschirme, Notebooks, DVD- Geräte, Digitalkameras, MP3-Spieler und Handys. 2004 setzte BenQ rund 4,2 Milliarden Euro um.

DER WANDEL

Ursprünglich trat BenQ vor allem als Auftragsfertiger für Markenkonzerne auf. So liefern die Taiwanesen Monitore an alle wichtigen PC-Produzenten. Bei Handys trägt die Fertigung für den US-Konzern Motorola etwa ein Fünftel zum BenQ-Umsatz bei. Seit einiger Zeit versucht BenQ jedoch sich selbst als Markenhersteller zu profilieren. Um seine Bekanntheit zu steigern, trat das Unternehmen als Sponsor der Fußball-Europameisterschaft in Portugal auf.

DAS ZIEL

Heute bieten die Taiwanesen bereits eine Reihe von Produkten unter eigenem Markennamen an. 2002 lag der Anteil eigener Markenartikel am Umsatz bei 24 Prozent, im vergangenen Jahr waren es schon 37 Prozent. Bis 2008 soll der Anteil auf 50 Prozent steigen. Dabei wollen die Asiaten vor allem in Europa wachsen (Umsatzanteil heute etwa 35 Prozent). Am stärksten ist BenQ in China, Hongkong und Macau vertreten. nic

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