Wirtschaft : Ein Konzept für zwei Länder Gemeinsame Strategie für Berlin und Brandenburg

Berlin - Die Länder Berlin und Brandenburg haben sich darauf geeinigt, eine gemeinsame Strategie zur Förderung der Wirtschaftsregion zu entwickeln. Darauf verständigten sich am Mittwoch Brandenburgs Wirtschaftsminister Ulrich Junghanns und Berlins Wirtschaftssenator Harald Wolf zusammen mit der Zukunftsagentur Brandenburg und der Technologiestiftung Innovationszentrum Berlin.

Ziel der Vereinbarung sei es, die Region international wettbewerbsfähig zu machen und die wirtschaftliche Entwicklung voranzutreiben. Basierend auf den bereits bestehenden unabhängigen Förderprogrammen der beiden Länder soll sich die Zusammenarbeit künftig auf fünf Felder konzentrieren: Biotechnologie/Medizintechnik/Pharma, Medien/Informations- und Kommunikationstechnologie, Verkehrssystemtechnik, Optik sowie Energietechnik. Senator Wolf kündigte an, dass auf diesen Gebieten Teams, bestehend aus Vertretern von Wirtschaft und Wissenschaft, künftig gemeinsame Absprachen treffen und Konzepte entwickeln sollen.

Beide Politiker teilen die Hoffnung, die Region durch die gemeinsamen Anstrengungen bei Investoren als international konkurrenzfähigen Investitionsstandort bekannt zu machen. „Die Potenziale sind da“, erklärte Junghanns. Nun komme es darauf an, diese auch zu nutzen. „Bis jetzt ist das Glas erst zu zwei Dritteln voll“, sagte der Minister in Bezug auf die Entwicklungsmöglichkeiten.

Ende 2008 soll eine erste Bilanz gezogen werden. Konkrete Ziele, an denen ein Erfolg des Programms gemessen werden könnte, wurden jedoch – wie auch ein Finanzrahmen – nicht genannt. mho

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