Wirtschaft : Eine Frage zum Euro: Wie kann man falsche Euro-Scheine erkennen?

opp

Echtes Geld oder Blüte - wer sich vor falschen Euro-Scheinen schützen will, für den gibt es technische Hilfsmittel: die so genannten Euro-Tester. So verkauft eine Hamburger Firma einen Filzstift. Mit dem macht der Verbraucher einen Strich auf einer unbedruckten Stelle des Geldscheines. Verfärbt sich der Strich gelb und verschwindet später wieder, handelt es sich um echtes Geld, wird er schwarz, hat man es mit einer Blüte zu tun. Der Test-Stift kostet etwa 25 Mark. Daneben gibt es Mini-Mikroskope für die Mikroschrift auf den echten Scheinen. Diese verkauft ein Kölner Unternehmen für rund 20 Mark.

Zum Thema OnlineSpezial: Der Euro kommt
Euro-Countdown: Die Serie im Tagesspiegel
Euro-Memory: Passende Euro-Pärchen finden
Ted: Der Euro - mehr Vor- oder mehr Nachteile? Hilfsmittel wie Stift und Lupe sind kurz vor der Einführung der neuen Währung begehrt, hundertprozentige Sicherheit können sie aber nicht bieten. In einem Versuch des Verbrauchermagazins "Finanztest" erkannte der Teststift Blüten zwar mit großer Sicherheit, allerdings färbte sich auch das Papier einer Zeitschrift gelb und wäre demzufolge ein echter Geldschein. Experten raten daher dazu, sich nach dem Motto "fühlen, sehen, kippen" auf die eigenen Sinne zu verlassen. So kann man beispielsweise - ähnlich wie bei den D-Mark-Scheinen - Stichtiefdruckelemente ertasten und Hologramme sehen. Wichtig sei, immer mehrere Sicherheitsmerkmale zu überprüfen. Umfangreiche Informationen zu den Merkmalen des neuen Geldes bietet die Bundesbank unter anderem auf ihrer Internetseite ( www.bundesbank.de ).

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben