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Wirtschaft : Eine Versicherung gegen schlechtes Wetter

UDO RETTBERG (HB)

"Alle sprechen vom Wetter - die Börsen auch." Es gibt wohl kaum einen Bereich der Weltwirtschaft, der nicht in irgendeiner Form von den Einflüssen der Witterung abhängig wäre.War noch bis vor kurzem die Rede davon, daß gegen das Wetter nun einmal nichts zu machen und ein auf das Wetter bezogenes Risikomanagement nicht realisierbar sei, so hat sich dies durch die Entwicklung moderner Finanzinstrumente inzwischen geändert.Dabei konnte es nicht darum gehen, einen direkten Einfluß auf das Wetter zu nehmen, sondern nach Wegen und Möglichkeiten zu suchen, wie sich die Wirtschaft gegen Risiken versichern kann, die mit dem Einfluß des Klimas auf die Globalökonomie verbunden sind.

Seit geraumer Zeit bereits werden an den Freiverkehrsmärkten von Finanzmathematikern entwickelte Wetter-Risiko-Instrumente gehandelt.Jetzt hat die Chicago Mercantile Exchange (CME) als erste Terminbörse der Welt angekündigt, Wetter-Futures und Wetter-Optionen in ihre Produktpalette aufnehmen zu wollen.Ein entsprechender Antrag auf Zulassung dieser Produkte wurde bei der Aufsichtsbehörde CFTC zur Genehmigung eingereicht.Das Potential für diese innovativen Produkte wird als beträchtlich angesehen.Das mit der Witterung für die US-Volkswirtschaft zusammenhängende Risiko wird in einer Studie der Chicago Mercantile Exchange (CME) auf immerhin zwei bis neun Billionen US-Dollar veranschlagt.

Die von Fachleuten entwickelten derivativen Instrumente für das Wetter-Management orientieren sich in den USA an den "Cooling Degree Days - CDD" in der Sommerzeit vom 1.April bis zum 31.Oktober sowie "Heating Degree Days - HDD" in der Winterzeit vom 1.November bis zum 31.März.In diesem Kontext ist wichtig zu wissen, daß bei einer Temperatur von mehr als 65 Grad Fahrenheit (umgerechnet 18 Grad Celsius) die Automatik der US-Klimaanlagen einschaltet.Vereinfacht ausgedrückt, wird die Größe HDD dadurch errechnet, daß die durchschnittliche Tagestemperatur der Winterzeit von der Fixgröße 65 Grad Fahrenheit abgezogen wird.Bei CDD handelt es sich demgemäß um die im Sommer ermittelte durchschnittliche Tagestemperatur abzüglich der Fixgröße 65 Grad Fahrenheit.Demgemäß quantifizieren US-Energieversorger die Elastizität der Strom-Nachfrage typischerweise an der Zahl jener Tage, an denen die Temperatur stark über oder unter diesem Punkt liegt.

Die Chicago Mercantile Exchange hat sich entschlossen, als Basis für ihre Klima-Derivate Indizes einzusetzen.Die HDD- und CDD-Indizes bilden die Witterungsbedingungen ausgewählter amerikanischer Großstädte mit bedeutenden Witterungsrisiken ab.Die Indizes werden von der Earth Satellite Corp.kalkuliert.Die Wetter-Derivate sollen rund um die Uhr im elektronischen Globex-System der zweitgrößten US-Terminbörse gehandelt werden.An einem Beispiel soll verdeutlicht werden, wie die Wirtschaft diese Kontrakte nutzen kann: Ist für einen Energieversorger aufgrund der ihm vorliegenden Informationen absehbar, daß die Temperaturen eines bevorstehenden Winters milder ausfallen als im Durchschnitt der vergangenen Jahre, so kann er sich gegen Einnahme-Ausfälle durch den Verkauf eines HDD-Terminkontrakts absichern.

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