Wirtschaft : Einmalig profitabel

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Porsche ist der profitabelste Automobilhersteller der Welt. Im vergangenen Jahr erreichte das Unternehmen einen Umsatzrekord von 6,4 Milliarden Euro, der Gewinn lag bei mehr als einer Milliarde Euro, die Rücklagen belaufen sich derzeit auf gut 2,5 Milliarden Euro. Auch die Zahl der Mitarbeiter ist gestiegen. Konzernweit hatte das Unternehmen im vergangenen Geschäftsjahr 11668 Mitarbeiter, das waren rund 1000 mehr als im Jahr zuvor. Und die Tendenz ist weiter steigend. In Deutschland hat der Autobauer vier Standorte. Im Stammwerk in StuttgartZuffenhausen arbeiten derzeit 4800 Mitarbeiter. Um den Vertrieb kümmern sich 700 Mitarbeiter in Ludwigsburg, das Entwicklungszentrum Weissach zählt 2800 Beschäftigte und im Werk in Leipzig arbeiten derzeit 370 Personen.

Ende Juli einigten sich Vorstand und Betriebsrat darauf, die Arbeitsplätze von den 8300 Beschäftigten in Stuttgart-Zuffenhausen, Ludwigsburg und Weissach bis zum Jahr 2010 zu garantieren. Bis dahin werden an den drei Standorten 600 Millionen Euro investiert.

„Wir blicken optimistisch in die Zukunft“, sagte Porsche Sprecher Manfred Ayasse. „Mit unserer vierten Baureihe werden wir langfristig nochmals einen deutlichen Absatz- und Umsatzsprung machen.“ Im Jahr 2009 bringt Porsche das viertürige Sport-Coupé „Panamera“ auf den Markt. Als wahrscheinlicher Produktionsstandort gilt Leipzig. 600 neue Arbeitsplätze würden dort entstehen, dazu kämen weitere 400 Arbeitsplätze in Stuttgart-Zuffenhausen und Weissach. Geplant ist, pro Jahr mindestens 20000 Autos von diesem Modell abzusetzen. Dann würde Porsche die 100000-Marke überschreiten. Im vergangenen Jahr verkaufte Porsche mehr als 80000 Sport- und Geländewagen. aha

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