Wirtschaft : Einzelhandel sieht kein Ende der Stagnation

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Nach einem guten Auftakt ist der deutsche Einzelhandel hoffnungsvoll, dass das Weihnachtsgeschäft 2001 etwas besser läuft als im Vorjahr. "Es besteht Hoffnung auf einen regeren Endspurt", sagt Walter Deuss, Präsident des Handelsverbandes BAG am Mittwoch in Frankfurt. Am gegenwärtigen Stimmungstief werde dies aber wenig ändern, so Deuss. Die Konjunkturflaute, die steigende Arbeitslosigkeit und der Dämpfer durch die Terroranschläge am 11. September haben dem Einzelhandel nach Angaben der BAG in den ersten neun Monaten ein reales Umsatz-Minus von 0,5 Prozent beschert. Für das gesamte Jahr rechnet Deuss mit einem realen Umsatzminus von einem Prozent auf etwa 720 Milliarden Mark. Auch für das Jahr 2002 verbreitet die BAG wenig Zuversicht. "Solange sich kein nachhaltiger Abbau der Arbeitslosigkeit abzeichnet, wird sich auch das Konsumklima nicht auflockern", sagt Deuss. Dadurch würden die Umsätze des deutschen Einzelhandels im nächsten Jahr stagnieren, preisbereinigt werde es ein weiteres leichtes Minus geben.

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