Wirtschaft : Elektroindustrie stellt ein

phs

Die Unternehmen der Elektrotechnik- und Elektronikindustrie in Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern konnten im vergangenen Jahr ihren Umsatz um 5,5 Prozent auf 7,6 Milliarden Euro steigern. Damit trotzte die nordostdeutsche Elektrobranche dem gesamtdeutschen Trend: In der Branche insgesamt sank der Umsatz um 1,4 Prozent. "Erstmals seit mehr als 25 Jahren können wir auch eine Zunahme der Beschäftigten in unserem Wirtschaftszweig vermelden", sagte Jürgen Hahn, Vorsitzender der Berliner Landesstelle des Zentralverbandes der Elektrotechnik- und Elektronikindustie (ZVEI) am Donnerstag in Berlin. Demnach beschäftigt die Elektroindustrie in Nordostdeutschland 49 894 Menschen. Das entspricht einem Zuwachs von 4,1 Prozent im Vergleich zum Jahr 2000. Laut einer Umfrage des Verbandes blicken die Elektrounternehmen im Nordosten zuversichtlich in die Zukunft. Demnach sehen 18 Prozent der befragten Unternehmen bessere und rund 70 Prozent der Unternehmen gleichbleibende Geschäftsaussichten für die kommenden Jahre. Die Kapazitätsauslastung der Branche lag in Nordostdeutschland zuletzt bei 81 Prozent. Fast 70 Prozent des Umsatzes und 62 Prozent der Beschäftigten der Elektroindustrie in Nordostdeutschland entfallen nach Angaben des Verbandes auf Berlin. Beinahe jeder dritte Beschäftigte des verarbeitenden Gewerbes arbeitet in Berlin in der Elektroindustrie. Während die Betrieb der Bundeshauptstadt im Umsatz zulegen konnten, musste Brandenburg als einziges Bundesland im Nordosten einen Umsatzrückgang hinnehmen. Die Erlöse gingen dort um 8,8 Prozent zurück.

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