Wirtschaft : Elektrolyte

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Elektrolyte sind Stoffe, die in wässriger Lösung Strom leiten. Die Verteilung der Stoffe im Körper bildet ein empfindliches Gleichgewicht, das man Elektrolythaushalt nennt. Zu den wichtigsten Elektrolyten zählen Kalzium, Natrium, Magnesium, Kalium, Phosphat, Sulfat und Chlorid. Ein anderer Begriff für Elektrolyte lautet Mineralstoffe.

Isotonisch

Isotonische Getränke (gr. „iso“ = „gleich“; Fruchtsaftschorlen, Isogetränke) enthalten dieselbe Konzentration an gelösten Teilchen wie Blutplasma. Dadurch kann sie der Körper schnell aufnehmen, ohne sie verdünnen zu müssen. Als Sportgetränke sind isotonische Flüssigkeiten deshalb ideal.

Hypotonisch

Hypotonische Flüssigkeiten (gr. „hypo“ = „darunter“; Mineralwasser, Leitungswasser, Früchtetee) enthalten weniger gelöste Teilchen als Blutplasma. Sie werden vom Körper ebenfalls gut aufgenommen und sind anders als hypertonische Getränke für Sportler gut geeignet.

Hypertonisch

Hypertone Getränke (das griechische „ hyper“ bedeutet „darüber“) wie Fruchtsaft, Limonade oder Cola enthalten eine höhere Konzentration an gelösten Teilchen als das Blut. Deshalb muss der Darm vor der Aufnahme solcher Flüssigkeiten in den Körper eine isotone Lösung herstellen, für die dem Körper Wasser entzogen wird. Zum raschen Flüssigkeitsausgleich sind solche Getränke deshalb nicht geeignet.

Kohlenhydrate

Sie dienen dem menschlichen Körper als Energielieferanten. Abhängig von ihrer chemischen Zusammensetzung können sie in Einfachzucker (Glukose), Zweifachzucker (Saccharose) und Vielfachzucker (Stärke) eingeteilt werden. Die Zwei- und Vielfachzucker müssen zur Verdauung zunächst in Einfachzucker aufgespalten werden. Bei gleichzeitigem Angebot von Fetten und Kohlenhydraten verstoffwechselt der Körper zunächst die Kohlenydrate.

Supplemente

Supplemente sind Nahrungsergänzungsstoffe, mit denen Sportler ihre Leistungsfähigkeit steigern wollen. Für den Aufbau von Muskelmasse bieten die Hersteller zum Beispiel Creatin- und Protein-Präparate. Die Einnahme solcher Produkte ist kritisch zu betrachten, weil sie mit dopingrelevanten Substanzen verunreinigt sein können.

Substitute

Unter Substituten versteht man Stoffe, die der Sportler als Ersatz für durch den Verbrauch von Energie verlorengegangene Stoffe einnimmt. Darunter fallen zum Beispiel Wasser, Mineralstoffe, Vitamine und Kohlenhydrate. shr

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