ELEKTROMOBILITÄT : Die Chemie muss stimmen

Wenn Deutschland innovativster Anbieter für Elektromobilität wird, will die chemische Industrie eine zentrale Rolle spielen. „Ohne Chemie läuft bei der Entwicklung moderner Hochleistungsbatterien nichts“, sagte Klaus Engel, Präsident des Verbandes der Chemischen Industrie, am Donnerstag auf einer Fachtagung in Berlin. Das Herzstück der Batterie bestehe aus Spezialchemikalien, von deren Beschaffenheit die Leistungsfähigkeit, Lebensdauer und Speicherfähigkeit der Akkus abhängen. Was für Autos der Motor, sei für E-Fahrzeuge die Batterie. „Das Auto der Zukunft ist dennoch kein rollendes Reagenzglas“, sagte Engel. Die Entwicklung kostet viel Geld. Die Regierung hat 500 Millionen Euro für die Förderung der E-Mobilität ausgegeben. „Wir werden dies mindestens auf diesem Niveau weiterführen“, versprach Hans-Joachim Otto, parlamentarischer

Staatssekretär im Wirtschaftsministerium. mot

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