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Wirtschaft : Emissionshandel hilft Stahlbranche

Verkauf von CO2-Zertifikaten mildert Verluste

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Düsseldorf Führende europäische Stahlhersteller erwägen, in den Handel mit Kohlendioxid-Emissionsrechten einzusteigen. Weil die Stahlnachfrage seit Monaten sinkt, werden Unternehmen wie Arcelor oder Thyssen-Krupp in diesem Jahr weniger Stahl produzieren als zunächst geplant. Der Verkauf von voraussichtlich nicht mehr benötigten CO2-Zertifikaten könnte den Stahlherstellern helfen, einen Teil der Gewinneinbußen zu kompensieren, heißt es in Frankfurter Finanzkreisen.

Die Tagespreise für die Kohlendioxidzertifikate sind am Mittwoch an der Leipziger Energiebörse EEX auf den neuen Höchststand von 28,72 Euro je Tonne CO2 gestiegen. Die Verschmutzungsrechte sind damit rund vier Mal so teuer wie im Januar. Mit dem Verkauf von einer Million Emissionsrechten – die Menge entspricht dem Kohlendioxid-Ausstoß bei der Produktion von 670 000 Tonnen Roheisen im Hochofen – könnten die Stahlhersteller beim aktuellen Preis für die Zertifikate einen Erlös von knapp 30 Millionen Euro erzielen.

Grund für den Preisanstieg der Kohlendioxid-Emissionsrechte ist die hohe Nachfrage der Energieversorger. Im Vergleich zu Gas ist Kohle derzeit relativ billig. Außerdem ist das Angebot an Strom aus Wasserkraft während des Sommers traditionell gering. Die Stromproduzenten erzeugen deshalb im Moment mehr Strom als sonst in ihren Kohlekraftwerken. Weil jedoch bei der Kohleverstromung mehr Treibhausgase als in einem Gaskraftwerk entstehen, steigt die Nachfrage nach Kohlendioxid-Zertifikaten.

Von Seiten der Industrie waren bislang vor allem die Energieversorger aktiv am Handel mit CO2-Zertifikaten beteiligt. Das ändert sich jetzt. Wie ein Sprecher von Thyssen-Krupp Steel in Duisburg dem Handelsblatt bestätigte, baut der größte deutsche Stahlhersteller gerade ein so genanntes Monitoring-System auf, um seinen kurz- und mittelfristigen Bedarf an Emissionsrechten besser planen und entsprechend disponieren zu können. „Wenn wir wollten, könnten wir Emissionsrechte aber bereits jetzt verkaufen“, sagte der Sprecher. mjh/HB

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