Wirtschaft : Ende des Booms: Ericsson

Auch Ericsson gilt den meisten Analysten als Kauftipp. Dies liegt jedoch nicht an der Handysparte, sondern an der dominierenden Position in der Telekom-Infrastruktur. Hier haben die Schweden einen Großteil der Aufträge für die UMTS-Netze gewonnen. Die Handysparte arbeitet dagegen mit Verlust, obwohl Ericsson mit einem Weltmarktanteil von knapp zehn Prozent der drittgrößte Hersteller ist. Theo Kitz von Merck Finck hofft, dass die Handyfertigung verkauft oder in eine Kooperation eingebracht wird. Dann falle diese Belastung weg. Die WestLB Panmure hat Ericsson dagegen kürzlich als Outperformer hochgestuft.

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