ENERGIEEFFIZIENZ : Von Cold Wash bis Hot Fill

In diesem Jahr sind elektrische Haushaltsgeräte wie Waschmaschinen und Trockner zum zweiten Mal auf der Internationalen Funkausstellung vertreten. Bei ihnen dreht sich fast alles um das Thema Energiesparen. Denn noch immer sind Haushaltsgroßgeräte für 25 bis 45 Prozent der Stromkosten im Haushalt verantwortlich – obwohl ihr Energieverbrauch seit 1998 bereits um 70 Prozent gesunken ist. Wer seinen in die Jahre gekommenen Geräte gegen moderne austauscht, könne Jahr für Jahr etwa 300 Euro für Strom und Wasser sparen. Mit den neuen „Öko Lavamat“ – Waschmaschinen von AEG-Electrolux könnte diese Rechnung für Verbraucher noch um einige Euro besser ausfallen. Das „Super Eco Programm“ erlaubt es, mit 15 Grad kaltem Wasser zu waschen. „Cold Wash“ heißt die neue Technik. Ermöglicht werde sie durch neue Waschmittel mit besonderen Enzymen, erklärte AEG- Electrolux. Die Wäsche soll dabei genauso sauber

werden wie bei einem

40-Grad-Waschgang, aber mit 80 Prozent weniger Energieverbrauch. Weniger Wasser heizen und damit Energie sparen will Konkurrent Samsung. Statt „Cold Wash“ heißt es hier „Hot Fill“: Samsungs neue Warmwassermaschine nutzt Wasser, das von einer Solaranlage erhitzt wurde. Meist komme es mit einer Temperatur von 50 bis 60 Grad aus dem Boiler, die Waschmaschine müsse kaum noch zuheizen, erklärte Samsung.

Auf diese Weise verbrauche die Waschmaschine 50 Prozent weniger Strom. Kommen die Kleider aus der Maschine, werden sie am energiesparendsten auf der Leine getrocknet. Trockner gehören zu den größten Stromschluckern im Haushalt. dpa

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben