Energiepreise : Strom in Berlin und Hamburg am günstigsten

Nirgends in Deutschland können Haushalte so günstig Strom beziehen wie in Berlin und Hamburg. In den ostdeutschen Flächenländern Sachsen und Brandenburg dagegen müssen Kunden besonders viel zahlen. Das hat eine aktuelle Untersuchung des Verbraucherportals Toptarif ergeben.

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BerlinDie Marktbeobachter stellten zugleich fest, dass Strom in den sechs neuen Ländern derzeit knapp fünf Prozent teurer ist als in den alten. Vor knapp zwei Jahren war der Unterschied aber noch größer. Heute kann ein ostdeutscher Durchschnittshaushalt (mit 3500 Kilowattstunden Verbrauch) Strom im günstigsten Tarif für durchschnittlich 831 Euro beziehen. Verbraucher im Westen müssen für die gleiche Menge im Schnitt nicht mehr als 792 Euro zahlen, sofern sie den regional günstigsten Tarif wählen.

Berlin ist, wie so oft, ein statistischer Sonderfall. Hier muss ein Musterhaushalt nicht mehr als 672 Euro zahlen. Das liegt auch daran, dass die Konkurrenz der Stromanbieter in der Hauptstadt besonders groß ist. Unabhängig von regionalen Unterschieden scheinen die Strompreise aber wieder anzuziehen: Das Verbraucherportal Verivox meldete gestern, dass 51 Anbieter ihre Tarife zum März im Schnitt um knapp sechs Prozent angehoben haben. Lediglich neun Stromanbieter haben die Preise gesenkt. kph

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