Wirtschaft : Eon nimmt Angebot an Söhne übernehmen Ikea

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AUS DEN UNTERNEHMEN

Der Energiekonzern Eon hat das Kaufangebot der Deutschen Bahn für das Logistikunternehmen Stinnes angenommen. Der Angebotspreis von 32,75 Euro je Stinnes-Aktie und die darin enthaltene Prämie von 24,5 Prozent seien attraktiv, teilte Eon mit. Das Unternehmen hält noch knapp 50 Millionen Aktien oder 65,4 Prozent an der Mülheimer Stinnes AG. Daraus errechnet sich ein Erlös von 1,6 Milliarden Euro. dpa

Helkon erhält Kredit

Die insolvente Medienfirma Helkon kann ihre Geschäfte mit Hilfe der Banken vorerst weiter führen. Die Hauptgläubiger Stadtsparkasse Köln sowie Vereins- und Westbank hätten einen Überbrückungskredit zugesagt, teilte die Helkon Media AG mit. Auf einer Betriebsversammlung seien die Mitarbeiter darüber informiert worden, dass Löhne und Gehälter vorerst gesichert sind. Helkon hatte Anfang August Insolvenzantrag gestellt. dpa

Ebookers bleibt vorn

Das Online-Reiseunternehmen Ebookers hat im zweiten Quartal 2001 den Bruttoumsatz im Vergleich zum Vorjahr um 50 Prozent auf 103,8 Millionen Dollar (rund 104 Millionen Euro) gesteigert. Damit bleibe Ebookers weiterhin Marktführer in Europa, teilte das Unternehmen mit. Ebookers bilanziert nach dem amerikanischen Standard US-GAAP. Der Erlös ist im Vergleich zum Vorjahr um 67 Prozent auf elf Millionen Dollar gestiegen.Tsp

Der Gründer und Haupteigner der schwedischen Möbelkette Ikea, Ingvar Kamprad, hat die Übergabe der Unternehmensführung an seine drei Söhne angekündigt. Für den 21. August ist ein geschäftliches Familientreffen in Südschweden geplant, bei dem die Nachfolgeregelung im Mittelpunkt steht. Ikea werde in den nächsten zehn Jahren seine Größe „mindestens verdoppeln“ und jährlich 10 bis 15 weitere Läden eröffnen.dpa

RAG kommt voran

Bei der geplanten Mehrheitsübernahme des Chemiekonzerns Degussa haben 46,5 Prozent des Aktienkapitals das Angebot des RAG-Konzerns angenommen. Voraussetzung für den Vollzug sind aber kartellrechtliche Genehmigungen. Dazu gehört die gerichtlich vorläufig gestoppte Ruhrgas-Übernahme durch den Energiekonzern Eon. Der bei Vollzug im freien Handel verbleibende Anteil von Degussa liegt bei sieben Prozent. Branchenkenner gehen davon aus, dass Degussa damit im Dax bleiben kann.dpa

Solarwelt verkauft Windwelt

Die Solarworld AG hat ihre 82-prozentige Beteiligung an der Windwelt AG planmäßig an die Eifelstrom GmbH verkauft. Der Kaufpreis entspreche dem aktuellen Börsenkurs. Künftig will sich die Firma auf das Kerngeschäft Solarenergie konzentrieren. Windwelt hat im ersten Halbjahr den Umsatz auf 2,5 (0,8) Millionen Euro gesteigert, das Ergebnis auf 730 000 (223 000) Euro. Tsp

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