Wirtschaft : Erdbeeren

Ein ungewöhnlich großes Angebot aus Spanien macht das Obst billig

Ragna Sieckmann

PREIS DER WOCHE

Fragaria, „die Duftende“, kehrt nach dem Winter in die Supermärkte zurück: Spanische Erdbeer-Bauern liefern ihre Ware in Massen nach Deutschland. Dass so viele der roten Früchte kommen, sorgt zurzeit für günstige Preise: durchschnittlich 2,23 Euro pro Kilo – 40 Cent weniger als vor einem Jahr und knapp 50 Cent weniger als noch vor einer Woche. Elke Bienentreu von der Zentralen Markt- und Preisberichtstelle für Erzeugnisse der Land-, Forst- und Ernährungswirtschaft sagt: „Im Februar gab es zwar einen Kälteeinbruch im Süden, aber die Pflanzen haben sich inzwischen wieder erholt. Und jetzt reifen die Früchte alle auf einmal.“ Bienentreu glaubt nicht, dass sich in der nächsten Zeit viel am Preis ändern wird – „vorausgesetzt, dass keine Unwetter kommen“. Selbst wenn der erste große Schub aus dem Süden verkauft ist, wird das Angebot nicht knapp werden. Nach und nach kommen die Ernten anderer Länder wie Italien auf den Markt. Heimische Erdbeeren aus Gewächshäusern sind im späten Mai reif für den Verkauf, aus Freilandanbau ab Juni. Foto: ddp

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