Wirtschaft : Ericsson verliert die Hälfte der Aufträge

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Ericsson, schwedischer MobilfunkAusrüster, hat im dritten Quartal höhere Verluste eingefahren als erwartet und einen dramatischen Einbruch beim Auftragseingang verbucht. Wie das Unternehmen am Freitag mitteilte, betrug das Minus vor Steuern 3,9 Milliarden Kronen (420 Millionen Euro) gegenüber 6,4 Milliarden Kronen vor einem Jahr. Der Kurs der Aktie sank nach Vorlage der Zahlen an der Börse in Stockholm zunächst um sechs Prozent, stieg bis zum Börsenschluss in Deutschland um 14,92 Prozent auf 5,50 Kronen.

Als besonders beunruhigend bezeichneten Beobachter den Einbruch beim Auftragseingang um 46 Prozent auf 20,5 Milliarden Kronen. Dabei entfielen allein auf den Verlust der beiden deutschen Mobilnetzbetreiber Quam und Mobilcom als Großkunden 5,4 Milliarden Kronen. Der Umsatz sank um 29 Prozent auf 33,5 Milliarden Kronen (3,6 Milliarden Euro). Im Quartal fiel ein Nettoverlust von 5,6 Milliarden Kronen (gut 600 Millionen Euro) an. dpa

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