Wirtschaft : Ermittlungen gegen Verbandspräsident Ohoven

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(dpa). Die Berliner Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den Präsidenten des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW), Mario Ohoven, wegen des Verdachts der Untreue. Wie Justizsprecher Björn Retzlaff am Donnerstag sagte, wird dem Manager vorgeworfen, den Kampf um den Verbandsvorsitz aus Mitteln der Wirtschaftsvereinigung bestritten zu haben. Damit wurden entsprechende Presseberichte bestätigt. Der Verband wies die Anschuldigungen allerdings am Donnerstag als „unrichtig scharf zurück“. Gegenstand der Ermittlungen ist der Vorwurf, dass Ohoven verbandsinterne Gelder für seinen Kampf um den Chefposten der in Berlin ansässigen Wirtschaftsvereinigung im November des Vorjahres verwendet haben soll. So sollen eine Hochglanzbroschüre sowie Rundschreiben auf Kosten des Verbandes erstellt worden sein. Laut Angaben des „Manager Magazins“ ist auch das Porto vom Verband bezahlt worden.

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