Wirtschaft : „Es kommt auf die Produkte an“

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Foto: ddpddp

Frau Hetzer, wie schlimm ist die Lage?



Ach, schlimm würde ich nicht sagen. Wir haben doch alle gewusst, dass GM Opel braucht, auch wegen der Technologie. Wir bekommen ja jetzt gerade das goldenen Lenkrad für den neuen Astra. Aber GM musste Opel wohl zum Verkauf stellen, weil sie kein Geld hatten. Jetzt, nach der Insolvenz von GM und der Staatshilfe sieht das wohl anders aus.

Also läuft das Geschäft weiter wie gehabt?

Wir haben immer gesagt, dass wir gute Produkte haben. Darauf kommt es an, und nicht darauf, wer die baut. Schlimm ist, dass wieder das Gezerre losgeht. Und ich frage mich auch, was die Frau Merkel mit dem Herrn Obama besprochen hat.

Ihre Firma kommt gut durch das Jahr?

Ja, wir liefern gerade die letzten Abwracker aus. Neue Aufträge kommen kaum noch rein, aber uns hilft das Werkstattgeschäft, und wir haben verkleinert.

Heidi Hetzer (72)

ist mit ihrem Opel- Haus eine feste Größe in Berlin. In den letzten Jahren hat sie den Betrieb auf zwei Standorte verkleinert. Mit der Ex-Rennfahrerin sprach Alfons Frese.

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