Wirtschaft : Escada AG: Der Damenmodekonzern setzt auf Accessoires

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Der weltweit führende Damenmodekonzern Escada AG, Ascheim bei München, plant nach einer nun auslaufenden Restrukurierungsphase in den kommenden drei Jahren ein starkes Wachstum. "Die entscheidenden Sprünge haben wir vor uns", sagte Finanzchef Georg Kellinghusen. Inklusive Lizenzeinnahmen soll der Konzernumsatz im Geschäftsjahr 2002/03 (zum 31. Oktober) um fast 50 Prozent auf knapp 2,5 Milliarden Mark zulegen. Der Gewinn vor Steuern und Zinsen soll sogar drei mal so schnell auf 200 Millionen Mark steigen.

"Die Loyalität unserer Kundinnen ist für uns die Basis", zeigte sich Konzernchef Wolfgang Ley zuversichtlich, die ehrgeizigen Ziele nach misslungenen Anläufen diesmal erreichen zu können. Neben dem Geschäft mit luxuriöser Damenmode sieht er das größte Potenzial im Verkauf von Parfums und Accessoires unter dem Escada-Markennamen. Bis 2002/03 sollen die darauf entfallenden Erlöse eine halbe Milliarden Mark erreichen.

Operativ zeigte das Geschäftsjahr 1999/2000 mit einer Umsatzsteigerung um ein Zehntel auf 1,6 Milliarden Mark und einer Gewinnsteigerung um ein Fünftel auf 85 Millionen Mark vor Zinsen und Steuern schon Aufwärtstendenz. Zum Halbjahr war 51 Millionen Mark Restrukturierungsaufwand angefallen, so dass das Ergebnis nach Steuern mit vier (Vorjahr: 49) Millionen Mark nur knapp positiv ausfiel. Aktionäre können auf eine gleich bleibende Dividende hoffen. In der laufenden Periode will Escada 1,8 Milliarden Mark umsetzen und 52 Millionen Mark Jahresüberschuss erzielen.

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