Wirtschaft : EU drängt China zur Marktöffnung

Leon Brittan besucht Peking BERLIN (dr).Die Krise in Asien wird keinen Einfluß auf das Erreichen der Maastricht-Kriterien durch die Bundesrepublik oder anderer europäischer Staaten haben, so der Präsident der Deutschen Bundesbank Hans Tietmeyer am Montag in Berlin.Tietmeyer äußerte sich vor der Presse anläßlich eines Besuchs in der Landeszentralbank in Berlin und Brandenburg.Niemand wisse aber gegenwärtig welche Auswirkungen die Krise auf die Weltwirtschaft haben werde.Wichtig sei nun, daß die Glaubwürdigkeit der internationalen Finanzmärkte nicht gefährdet werde.Man müsse zwar aufpassen, aber er sehe keine unkontrollierbare Entwicklung an den Finanzmärkten.Der Internationale Währungsfonds befinde sich insgesamt auf dem richtigen Weg. Zum Euro und der Bitte des Bundeskanzlers nach einer Stellungnahme meinte Tietmeyer, die Bundesbank werde eine Analyse der Konvergenzlage in Europa insgesamt vorlegen.Die Maastricht-Konstruktion basiere enscheidend darauf, daß die Länder richtig ausgewählt würden.Nichts hält der Bundesbankprädident von einer aufgeteilten Amtszeit des künftigen Präsidenten der Europäischen Zentralbank.Entscheidend auch für die künftigen Direktoriumsmitglieder sei, daß sie monetäre Poltik umsetzen könnten, und daß sie über die notwendige Reputation verfügten, denn Zentralbankpolitik sei heute auch eine Frage der Glaubwürdigkeit.

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