Wirtschaft : EU-Kommission gibt Microsoft eine letzte Frist

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(dpa). Microsoft droht wegen vermuteten Marktmissbrauchs beim PCBetriebssystem Windows ein hohes Bußgeld in Europa. Die EU-Kommission gab dem Unternehmen am Mittwoch im Rahmen ihres laufenden Kartellverfahrens eine letzte Chance, die Wettbewerbsbehinderungen zum Schaden von Verbrauchern und Konkurrenten zu beenden. Microsoft muss nun innerhalb eines Monats reagieren. EU-Wettbewerbskommissar Mario Monti erklärte: „Wir sind entschlossen, dass das endgültige Ergebnis in diesem Fall der Innovation und den Verbrauchern gleichermaßen dient.“ Offen blieb, wann Monti darüber entscheidet, wie die von ihm angeprangerten Verstöße geahndet werden. „Das ist eher eine Sache von Monaten als von Jahren“, meinte sein Sprecher lediglich. Microsoft nimmt die Untersuchung der EU-Kommission nach eigenen Angaben „sehr ernst“. Das Unternehmen werde ausführlich auf die Beschwerden Brüssels antworten, sagte ein Sprecher.

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