Wirtschaft : EU und IWF wollen aus Asienkrise lernen

BRÜSSEL (dpa).Die EU und der Internationale Währungsfonds (IWF) suchen nach einer gemeinsamen Strategie zur Verhinderung internationaler Finanzkrisen wie der gegenwärtigen in Asien.Dazu kommen die EU-Finanzminister am Montag in Brüssel mit dem Generaldirektor des IWF, Michel Camdessus, zusammen.Die EU-Finanzminister gehen davon aus, daß die Auswirkungen der Finanzkrise in Asien unter Kontrolle gehalten werden können, hieß es am Freitag in diplomatischen Kreisen in Brüssel.Die EU-Kommission erwartet durch die Krise eine Wachstumsdämpfung in der Gemeinschaft von 0,2 Prozentpunkten.Es gebe aber auch positive Effekte, wie eine Senkung der Inflationsrate durch eine Verbilligung der Importe aus Asien, hieß es.Bei dem Gespräch mit Camdessus geht es vor allem um eine zukünftige Früherkennung oder ein Frühwarnsystem.Man unterstütze den Währungsfonds, wünsche aber Verbesserungen.Die Finanzminister werden am Montag ferner über ermäßigte Mehrwertsteuersätze für besonders arbeitsintensive Dienstleistungen sprechen.Gedacht ist an Friseure und Schuster.

Mehr lesen? Jetzt gratis E-Paper testen!

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben