Wirtschaft : EU will neue Regeln für freie Berufe

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(dpa). EUWettbewerbskommissar Mario Monti will die Regeln für freie Berufe liberalisieren. Dazu müssten die Standesorganisationen ihre Vorschriften überarbeiten, entschied die Kommission am Montag in Brüssel. Im Visier sind die Standesregeln von Rechtsanwälten, Notaren, Wirtschaftsprüfern, Architekten, Ingenieuren und Apothekern. Monti sagte, Dienstleistungen seien der Motor für Wachstum in der EU. Weniger Regulierung führe deshalb zu mehr Wachstum. Monti missfallen besonders Gebührenordnungen mit Mindesthonoraren, die es beispielsweise für Architekten in Deutschland gibt. Auch allgemeine Werbeverbote werden von Brüssel in Frage gestellt.

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