EUREF-CAMPUS : Altmaier und Obernitz unterwegs in der Stadt von morgen

Der Bau ginge hier „wesentlich schneller voran als bei so manch einem Flughafen“, scherzte Peter Altmaier (CDU). Der Bundesumweltminister meinte damit den zehngeschossigen Neubau auf dem Schöneberger Euref-Campus, an dessen Richtfest er am Mittwoch teilnahm. Auf dem Areal rund um das Gasometer soll in den kommenden Jahren eine „nachhaltige Stadt von morgen“ entstehen: Firmen, Forscher und Studenten sollen sich hier mit Themen wie Energieeffizienz oder Elektromobilität beschäftigen. Bereits jetzt hat auf dem Campus zum Beispiel die Innoz GmbH ihren Sitz, die die „Plattform Elektromobilität“ betreibt. Ab Herbst gehört auch die Technische Universität zu den Mietern, die hier drei Masterstudiengänge anbieten wird. Der Neubau soll Ende Dezember fertig werden – er ist schon jetzt zu 80 Prozent vermietet. Einziehen wird unter anderem der Elektrotechnikkonzern Schneider Electric, der in dem Gebäude seine Hauptstadtniederlassung eröffnet. Weitere acht Firmen haben Mietverträge unterschrieben. Das Gebäude soll besonders energieeffizient sein. Die Räume werden etwa mit Sensoren ausgestattet, die erkennen, wenn ein Mitarbeiter sein Büro verlässt – Licht und Computer schalten sich dann automatisch aus. Bislang arbeiten auf dem Campus 650 Angestellte, durch den Neubau sollen es 1100 werden. 2018, wenn alle Neubauten fertig und die bestehenden Gebäude ausgebaut sein sollen, sollen hier 6000 Menschen arbeiten. Wirtschaftssenatorin Sybille von Obernitz (parteilos) sagte, der Campus sei eine „Riesenchance“ für Berlin. Sie lobte die „gelebte Kooperation von Wirtschaft, Forschung und Wissenschaft“. Altmaier sagte, das Berliner Projekt zeige, dass sich in der

Wirtschaftskultur etwas zum Positiven ändere. cne

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