Wirtschaft : Euro: Banken droht Strafgeld wegen Umtauschgebühren

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Der Euro-Countdown Einige deutsche Großbanken riskieren wegen ihrer Umtauschgebühren für Euro-Währungen weiterhin ein EU-Bußgeld. Die EU-Kommission führe die Kartellverfahren gegen die meisten der im vergangenen Jahr verwarnten Institute fort, sagte der Sprecher von EU-Wettbewerbskommissar Mario Monti am Dienstag in Brüssel. "Wir machen weiter, Entscheidungen können erwartet werden." Die EU-Kommission beschloss dagegen, die Verfahren gegen finnische, irische, belgische, niederländische und portugiesische Banken einzustellen, da diese künftig günstigere Tarife für den Verbraucher bieten. Mehr als 50 Banken beschlossen, ihre Gebühren für den Sortenumtausch in der Euro-Zone zu senken. Die Kommission ermittelte insgesamt in sieben Ländern zu dem mutmaßlichen Gebührenkartell. Der Sprecher nannte nicht die Namen der deutschen Banken, deren Tarifsystem weiter untersucht wird. "Die meisten deutschen Banken sind noch auf der Liste." Brüssel hatte im August 2000 wegen des Verdachts illegaler Preisabsprachen Kartellverfahren gegen ein Dutzend Banken in Deutschland eingeleitet. Sie sollen die Höhe der Gebühren abgesprochen haben.

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