Wirtschaft : Euro: Der Countdown läuft

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Vom 1. September 2001 an wird Deutschland mit Euros eingedeckt. 4,3 Milliarden neue Banknoten und 17 Milliarden Münzen müssen zur Verfügung gestellt werden. Die Deutsche Bundesbank versorgt ihre Zweigstellen zunächst mit 2,5 Milliarden Noten und gut 15 Milliarden Münzen. Der Rest bleibt Reserve. Von den Zweigstellen der Bundesbank können die Kreditinstitute vorzeitig das neue Zahlungsmittel beziehen. Banken, Handelsbetriebe und Automatenbetreiber sollen sich frühzeitig mit Euro-Bargeld ausstatten können, damit zum Stichtag, am 1. Januar 2002, genügend Bargeld zur Verfügung steht und der Übergang zum Euro reibungslos verlaufen kann.

Der eigentliche Zeitraum für die Euro-Umstellung zwischen dem 1. Januar und Ende Februar 2002 ist knapp bemessen. In dieser Zeit ist die D-Mark zwar juristisch kein Zahlungsmittel mehr. Aber es kann noch in Mark bezahlt werden. Nach dem 28. Februar geht das nicht mehr. Doch wer danach noch Mark in Euro tauschen möchte, kann das untentgeltlich und unbefristet bei jeder Bundesbankzweigstelle tun.

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