Wirtschaft : Euro: Euro-Kultur

R.B.

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Ted: Der Euro - mehr Vor- oder mehr Nachteile? So vielfältig wie Europa sind die Texte von zehn bekannten europäischen Schriftstellern, die sich von ihren Währungen verabschiedet haben, nachzulesen in dem hübsch gestalteten Taschenbuch "Ade, ihr schönen Scheine", das Uwe Wittstock herausgegeben hat. Es gibt auch hier Euroskeptiker wie Martin Walser oder Manuel Vázquez Montalbán und Eurobefürworter wie Claudio Magris aus Italien. Für Walser geben die Vereinfacher den Ton an, das auf vielen Reisen angesammelte Geld wird prähistorisch. Claudio Magris hingegen sieht in dem Euro eine Chance, dem gefährlichen Partikularismus entgegenzuwirken. Und seelenlos sei dieses Geld auch nicht, wie befürchtet. Die Texte spiegeln natürlich auch immer ein Stück der nationalen Kultur und Geschichte. Und fast immer spielen Kindheitserinnerungen eine große Rolle, die erste bewusste Wahrnehmung des Geldes, wie bei Leon de Winter oder Josef Haslinger.

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