Wirtschaft : Euro: Hohe US-Auftragszahlen drücken Wert der europäischen Gemeinschaftwährung

Der Euro hat am Mittwoch nach der Veröffentlichung der unerwartet starken Auftragszahlen für langlebige US-Güter etwas an Boden verloren. Händlern zufolge fiel die Gemeinschaftswährung nach der Veröffentlichung der Daten auf Kurse um 0,8850 Dollar ab, nachdem sie zuvor ein bisheriges Tageshoch bei 0,8885 Dollar erreicht hatte. Das Handelsministerium in Washington hatte berichtet, die Auftragseingänge für langlebige Güter hätten im August 2000 um 2,9 Prozent zugenommen nach einem Minus von 13,1 (revidiert von minus 12,4) Prozent im Vormonat. Unterdessen äußerte sich der Präsident der Deutschen Bundesbank, Ernst Welteke, zuversichtlich über die künftige Kursentwicklung des Euro. Er sei "sicher, dass die Schwäche des Euro nicht anhalten wird", sagte Welteke. Er riet ausländischen Investoren, sich an den günstigen Wachstumsaussichten in Europa, den strukturellen Reformen und an den zahlreichen Privatisierungen und Start-ups zu orientieren.

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