Wirtschaft : Euro: Kein klares Preisbild an den Tankstellen

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Ted: Der Euro - mehr Vor- oder mehr Nachteile? An den Tankstellen in Deutschland zeichnet sich nach der Bargeld-Einführung des Euro und der Anhebung der Öko-Steuer noch kein klares Preisbild ab. Aral und Shell wichen von der bisher geübten Praxis ab, den Preis mit neun Zehntelpfennig beziehungsweise -cent anzugeben und kamen bei genauer Umrechnung zu Preisen wie 92,7 Cent für einen Liter Benzin. Dagegen rundeten Esso, BP und DEA ihre Preise nach der Umrechnung in Euro auf einen Preis mit neun Zehntel Cent ab. "Es ist alles noch im Fluss", sagte Karl-Heinz Schult-Bornemann von Exxon-Mobil. Ähnlich äußerte sich Rainer Winzenried von der Deutschen Shell: "Die Lage ist noch nicht eindeutig, wir sind noch in der Sichtungsphase." Es scheint sich aber anzudeuten, dass künftig die Benzinpreise in Deutschland entweder mit vier oder neun Zehntel Cent enden. Damit bliebe der bisherige Preisintervall von einem Pfennig erhalten. Die Shell hatte sich für dieses Preismodell entschieden. Im bundesweiten Durchschnitt kostet ein Liter Normalbenzin jetzt im Netz der DEA 93,9 Cent, Super 95,9 Cent und Diesel 79,2 Cent je Liter.

Nicht alle Tankstellen schafften jedoch die pünktliche Umstellung auf die neue Währung. An einigen Stationen waren teilweise bis zum Mittwoch D-Mark-Preise zu sehen.

Am Tag nach der Anhebung der Mineralölsteuer um 3,6 Cent je Liter war an den Stationen wenig Betrieb. Die Kunden suchten eher die Shops als die Zapfsäulen auf. An einigen Stationen wurden die Euro-Bestände knapp, so dass die Kunden als Wechselgeld D-Mark akzeptieren mussten.

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