Wirtschaft : Euro klettert deutlich

Der Euro hat nach der Veröffentlichung der deutschen November-Arbeitsmarktdaten am Dienstag weiter klar an Wert gewonnen. Auf den europäischen Devisenmärkten legte die Einheitswährung am Morgen auf 1,0270 Dollar zu, nachdem Händler den geringen Anstieg der Arbeitslosigkeit im größten Euro-Staat guthießen. Damit entsprach ein Dollar 1,9044 Mark. Die Europäische Zentralbank legte den Referenzkurs mit 1,0239 (Vortag 1,0182 ) Dollar fest. Für den Dollar ergibt sich damit ein Kurs von 1,9102 (1,9209) Mark.

Lebensart überzeichnet

Die Zeichnungsfrist für die Aktien der Lebensart Global Networks, Augsburg, AG ist am Dienstag vorzeitig beendet worden. Die konsortialführende Baader Wertpapierhandelsbank begründete dies in München mit einer "sehr großen Nachfrage". Die Emission des Lifestyle/Internet-Wertes sei bereits am Montag stark überzeichnet gewesen. Den Angaben zufolge werden einschließlich Mehrzuteilungsoption 636 014 Papiere ausgegeben. Die Aktien sollen am Freitag im Freiverkehr der Bayerischen Börse erstmals notiert werden.

Mobilcom empfohlen

Auch nach dem erfolgreichen Börsengang der Mobilcom-Tochter Freenet hält das Bankhaus Merck Finck & Co. an seiner Marktperformer-Einschätzung der Muttergesellschaft fest. "Der Internetbereich macht mit rund fünf Millionen Euro Umsatz in diesem Jahr nur einen Bruchteil des Konzernumsatzes von rund 1,1 Milliarden Euro aus", sagte Analystin Susan Joyalle. Auch bei hohen Wachstumsraten, von denen in den kommenden Jahren auszugehen sei, bleibe der Umsatzanteil von Freenet am Gesamtwert gering. Eine Schwäche des Konzerns sei, dass er über kein eigenes Netz im Mobilfunkbereich verfüge, sondern nur als Re-Seller auftrete.

Wella als Favorit

Die Hessische Landesbank (Helaba) rät zum Übergewichten der Wella-Aktien. Auf Grund der sich aufhellenden Konjunktur in Asien und der im zweiten Halbjahr eingeführten neuen Duftlinien des Kosmetikkonzerns sei auch im kommenden Jahr mit einer über dem Marktwachstum liegenden Umsatzentwicklung zu rechnen, teilten die Analysten am Dienstag in Frankfurt mit. Wegen der geplanten Mehraufwendungen im Bereich Marketing dürfte sich das Ergebniswachstum jedoch zunächst nur leicht überproportional zum Umsatz entwickeln.

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