Wirtschaft : Euro-Zone sorgt für Pleite Griechenlands vor

Berlin – Die Folgen einer Pleite Griechenlands wären nach Meinung von Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) beherrschbar. Schon im Jahr 2008 sei die Welt in der Lage gewesen, „gegen eine globale und nicht vorhersehbare Finanzmarktkrise koordiniert vorzugehen“, sagte er der „Bild am Sonntag“. „Natürlich gab es schwere Auswirkungen, unser Bruttoinlandsprodukt brach um 4,7 Prozent ein, aber wir haben es gemeistert.“ Die Euro-Zone treffe bereits Vorsorge für den unwahrscheinlichen Fall, dass das griechische Parlament das Sparpaket ablehne und das Land zahlungsunfähig werde. Die Abstimmung findet in den nächsten Tagen statt. Die griechische Regierung kann nur auf eine knappe Mehrheit setzen. EU und Internationaler Währungsfonds (IWF), die neue Notkredite planen, verlangen einen nationalen Konsens, damit der Sparkurs auch einen Regierungswechsel übersteht. Schäuble zufolge soll sich die Finanzwirtschaft zwar an dem Rettungspaket beteiligen, Anreize würden dafür aber nicht geschaffen. dpa/rtr

Wie die deutschen Banken auf die Diskussion reagieren, lesen Sie auf Seite 16.

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