Wirtschaft : Europa: Das Fusionsfieber lässt nach

jkn

Europas Unternehmen schalten wegen der schlechteren Konjunkturaussichten und des schwachen Börsenumfelds bei Übernahmen einen Gang zurück. Die Terroranschläge in den USA haben diese Entwicklung massiv beschleunigt. Nach Berechnungen des Handelsblatts wurden im September in Europa neun Übernahmen mit einem Volumen von 16 Milliarden Euro abgesagt, davon allein sieben seit dem 11. September. Weltweit kippten in den zwei Wochen seit den Anschlägen 20 Übernahmen. Dennoch bleiben Experten bei ihren Prognosen, das Übernahmegeschäft werde weiter florieren. "Das Geschäft mit Übernahmen ist nicht tot. Die Mega-Deals fehlen. Es gibt aber eine Reihe kleinerer Übernahmen", warnte Christian Brodersen, von der Anwalts-Societät Baker & McKenzie, vor übertriebenem Pessimismus.

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