Wirtschaft : Europäer kaufen weniger Autos

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Brüssel (dpa). Die Europäer halten sich beim Kauf von Neuwagen weiterhin deutlich zurück. In den 15 Ländern der Europäischen Union sowie in Island, Norwegen und der Schweiz wurde im Mai ein Einruch bei den Neuzulassungen um acht Prozent auf 1,29 Millionen Einheiten verzeichnet, teilte der Europäische Verband der Automobilhersteller (ACEA) am Donnerstag in Brüssel mit. Als Grund für den Rückgang gab der Verband stagnierende Märkte und die sich nur langsam erholende Wirtschaft an. In Deutschland sank die Zahl der Neuzulassungen im Vergleich zum Vorjahresmonat um 14 Prozent auf 284 000. In Westeuropa seien prozentual nur noch in Griechenland weniger neue Autos angemeldet worden. Gegen den Trend wurden nur in Dänemark mit plus 13,3 Prozent, in Finnland (11,5 Prozent) und Großbritannien (5,1 Prozent) mehr Fahrzeuge neu zugelassen. Bei den Neuzulassungen mussten auch die deutschen Automarken Federn lassen. VW verzeichnete im Mai, verglichen mit dem Vorjahr, ein Minus von 9,6 Prozent, bei Audi waren es minus 9 Prozent, bei Mercedes minus 4,7 Prozent und bei BMW minus 3,1 Prozent. Bei den ausländischen Marken traf es besonders die Fiat- Gruppe mit minus 22,6 Prozent.

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