Wirtschaft : Ex-VW-Betriebsrat Volkert könnte Haft erspart bleiben

München - Dem früheren VW-Betriebsratschef Klaus Volkert könnte nach Informationen des „Focus“ eine Gefängnisstrafe erspart bleiben. Die Braunschweiger Staatsanwaltschaft wolle im derzeit laufenden Prozess gegen Volkert ihre Anklage abmildern, berichtet das Magazin. Demnach soll der einstige Betriebsratsvorsitzende nur noch wegen Zahlungen an seine Ex-Geliebte Adriana Barros aus der VW-Kasse belangt werden.

Die Untreue-Vorwürfe wegen heimlicher Sonderboni in Millionenhöhe an Volkert wollen die Strafverfolger hingegen fallen lassen, nachdem der frühere VW-Personalvorstand Peter Hartz nach eigener Aussage vor Gericht die Zahlungen allein veranlasst habe, heißt es weiter.

Damit komme Volkert voraussichtlich mit einer Bewährungsstrafe davon. Am Dienstag wollen demnach Gericht, Staatsanwaltschaft und Verteidigung das weitere Vorgehen in dem Verfahren besprechen. Womöglich werde der Prozess verkürzt und ein Urteil bereits Ende des Monats verkündet. AFP

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