Wirtschaft : Extra-Gebühr für P-Konto zurückfordern

Berlin - Inhaber eines Pfändungsschutzkontos (P-Konto) sollten sich an ihre Bank wenden, wenn sie Extra-Gebühren für die Kontoführung gezahlt haben. Der Bundesverband der Verbraucherzentralen (vzbv) rät Betroffenen, das Geld zurückzufordern. Nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs (BGH) vom November 2012 sind Klauseln in Kontoverträgen unwirksam, die ein zusätzliches Entgelt für das Führen eines P-Kontos vorsehen. Bei der Rückforderung sollten Kontoinhaber Bezug auf die BGH-Entscheidung nehmen. Die Verbraucherzentralen haben dazu einen Musterbrief erstellt. Bei Ablehnungen könnten die Verbraucherzentralen prüfen, ob sich die Banken an die BGH-Rechtsprechung halten. Im Dezember hat der vzbv 46 Banken und Sparkassen aufgefordert, allen Kunden die zu Unrecht eingenommenen Gebühren zurückzuzahlen. Acht Institute gaben an, das Geld schon zurück erstattet zu haben. Weitere 23 wollen dies noch tun oder prüfen die Rückerstattung zumindest - manche von ihnen aber erst, wenn die Kontoinhaber einen entsprechenden Antrag gestellt haben. dpa

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