Wirtschaft : Fachgemeinschaft Bau droht Bewag mit Wechsel, wenn Angebot nicht nachgebessert wird

Die Fachgemeinschaft Bau wird ihren Mitgliedsbetrieben einen Wechsel des Stromlieferanten empfehlen, falls die Bewag ihr bisheriges Angebot nicht deutlich nachbessert. Das sagte der Hauptgeschäftsführer der Fachgemeinschaft Bau, Wolf Burkhard Wenkel, am Dienstag. Bisher habe sich der Berliner Stromversorger als sehr unflexibel gezeigt. Nun laufe für die Bewag "eine letzte Frist", ein wettbewerbsfähiges Angebot vorzulegen. Der Fachgemeinschaft Bau liege ein günstiges Angebot des Entsorgungsverbandes des norddeutschen Handwerks (ENH) vor, der im Auftrag seiner Mitglieder einen bundesweiten Strompool gebildet hat. Danach könnten die Berliner und Brandenburger Firmen ab 1. Januar 2000 Strom zu einem Preis von 14,20 Pfennig pro Kilowattstunde beziehen. Inklusive Strom- und Umsatzsteuer wären dies derzeit 16,93 Pfennig. Grund- und Zählgebühren fielen nicht an. Demgegenüber habe das letzte Angebot der Bewag bei 21 Pfennig pro Kilowattstunde gelegen, wobei bei den Mitgliedern ein "Innungspfennig" in Höhe von 1,5 Pfennig je Kilowattstunde als Nachlass in Aussicht gestellt worden sei (Bruttopreis mindestens 22,85 Pfennig pro Kilowattstunde). Auch beharre die Bewag auf einer Grundgebühr von netto 58 Mark im Monat.

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