FACHHOCHSCHULEN : Wie sie zu Hochschulen wurden

Beuth Hochschule für Technik, Evangelische Hochschule oder Hochschule für Wirtschaft und Recht – sie alle hießen einmal Fachhochschule. Die Namensänderung begann 2005 in Baden-Württemberg. Das neue Landeshochschulgesetz machte es möglich, das „Fach-“ aus dem Titel zu streichen und sich „Hochschule“ zu nennen. Die Umbenennung sei sicherlich auch ein Versuch, sich vom 2.Klasse-Image zu wegzukommen, sagt Peter Altvater vom Hochschulinformationssystem (HIS). Zum anderen stünden aber vollwertige Leistungen dahinter, die die Fachhochschulen in den vergangenen Jahren erreicht haben. Fachhochschullehrer seien in der Regel habilitiert, kämen aus Forschungsabteilungen großer Unternehmen, brächten viel Know how mit und wollten an den FHs auch weiterforschen, sagt er. 684 000 besuchen derzeit eine Fachhochschule in Deutschland – 66 Prozent mehr als noch vor zehn Jahren. Auch stieg die Zahl der Fachhochschulen von 152 im Jahr 2000 auf nun 209. jba

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