FAHRPLANWECHSEL : Worauf sich Kunden einstellen müssen

TICKETPREISE:



Fahrkarten für Fernzüge und im Regionalverkehr außerhalb von Verkehrsverbünden werden vom 14. Dezember an im Schnitt um 3,9 Prozent teurer.

BAHNCARDS:

Der Preis einer Bahncard 50 (mit 50-Prozent-Rabatt) steigt von 220 auf 225 Euro, eine Bahncard mit 25 Prozent Ermäßigung kostet 57 statt 55 Euro.

BEDIENZUSCHLAG:

Beim Kauf von Fernverkehrstickets, Sparpreis- und Auslandsfahrkarten am Schalter oder am Telefon werden künftig 2,50 Euro extra kassiert. Reine Beratung ist weiter kostenlos. Von dem Zuschlag ausgenommen sind Menschen mit einem Behinderungsgrad ab 70 Prozent. Der Kauf von Nahverkehrstickets bleibt auch künftig zuschlagsfrei.

1. KLASSE:

Ein 1.-Klasse-Ticket kostet ab Dezember 1,62-mal (bisher: 1,60-mal) mehr als eines in der 2. Klasse.

GRUPPENTICKETS:

Das Schöne-Wochenende-Ticket, mit dem bis zu fünf Menschen im Nahverkehr fahren können, kostet bald 37 statt 35 Euro. Die Preise für Ländertickets werden um einen Euro angehoben. Für ein Brandenburg-Berlin-Ticket werden am Automaten 27 statt bisher 26 Euro fällig. Neu anbieten will die Bahn ein Mecklenburg-Vorpommern-Ticket für Singles. Es kostet 18 Euro.

PLATZRESERVIERUNGEN:

Ein garantierter Sitzplatz in Fernzügen kostet weiterhin zwei Euro am Automaten und im Internet und vier Euro beim Kauf am Schalter.

SPEZIAL-PREISE:

Das Angebot „Dauer-Spezial“ mit monatlich einer Million Tickets zu 29 bis 69 Euro für ausgewählte Fernstrecken wird bis Ende 2009 verlängert. Neu ist ein 1.-Klasse-Ticket ab 49 Euro.

SERVICE:

Informationen gibt es künftig unter der neuen einheitlichen Telefonnummer 01805/99 66 33 (14 Cent/Minute) oder unter www.bahn.de. Tsp

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben