FALL PIN : Mit dem Mindestlohn fing alles an

DER BEGINN

: Der private Briefzusteller Pin war im Dezember 2007 in Schieflage geraten, nachdem der Medienkonzern Axel Springer als größter Anteilseigner die Zahlungen eingestellt hatte. Der Eigentümer begründete dies mit der Einführung des Post-Mindestlohns.

DIE FOLGEN: Seit dem 21. Dezember 2007 hat Pin für 40 ihrer 120 Niederlassungen und für die Holding Insolvenzanträge gestellt. 25 Tochterfirmen haben ihren Betrieb eingestellt. Von ursprünglich 11 500 Mitarbeitern hat gut die Hälfte ihren Arbeitsplatz verloren.

DIE LÖSUNG: Für die verbliebenen

80 gesunden Gesellschaften
der Pin-Gruppe, darunter die Berliner Pin Mail AG, strebt der dafür zuständige Insolvenzverwalter Bruno M. Kübler eine sogenannte „große Lösung“ an, also den Verkauf als Ganzes. Demnach gibt es weiterhin drei ernsthafte Kandidaten, die am Kauf der gesamten Gruppe interessiert sind. mne

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