Wirtschaft : „Farmville“ noch 2011 an der Börse

New York - Der Onlinespiele-Anbieter Zynga, der unter anderem das populäre Facebook-Game „Farmville“ betreibt, könnte noch vor Jahresende seinen Börsengang über die Bühne bringen. Zynga wolle kommende Woche die sogenannte Roadshow starten, mit der bei Investoren für die Aktien geworben wird, berichteten unter anderem die „New York Times“ und die Agentur Bloomberg am Mittwoch. Damit würde demnächst auch bekannt, wie viel Geld Zynga mit dem Gang an die Börse einstreichen will. Bei der Ankündigung im Sommer ging es um eine Milliarde Dollar, den Firmenwert wollte Zynga laut damaligen Medienberichten bei 15 bis 20 Milliarden Dollar ansetzen. Spiele wie „Farmville“, „Cityville“ oder „Mafia Wars“ bringen Zynga unter anderem dank Facebook als Plattform eine riesige Kundschaft von mehr als 220 Millionen Teilnehmern pro Monat. In den ersten neun Monaten 2011 verdiente die Firma aus San Francisco rund 30 Millionen Dollar bei Umsätzen von rund 830 Millionen Dollar. Das Geld kommt vor allem aus dem Verkauf virtueller Güter in den Spielen. dpa

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