Wirtschaft : Federweißer

Genuss zu stabilen Preisen:

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PREIS DER WOCHE

Von Melanie Hinter

Für viele fängt jetzt die schönste Zeit des Jahres an: Federweißer-Zeit. Freunde des noch nicht ganz gegorenen, jungen Weines haben Glück. Sie genießen ein Glas zu einem Stück Zwiebelkuchen und zahlen nicht mehr als im vergangenen Jahr. Nach Angaben des Bundesverbandes der Deutschen Weinkellereien und des Weinfachhandels ist der Preis stabil geblieben: Eine Flasche Federweißer kostet zwischen 1,50 und drei Euro. „Das musste man 2001 auch zahlen“, sagt Verbands-Geschäftsführer Peter Rotthaus. Die Preisspanne habe nicht nur etwas mit der Qualität zu tun. „Der Federweißer entwickelt sich in jeder Sekunde weiter, da wüsste man gar nicht, wann man die Qualität messen soll“, sagt Rotthaus. „Es kommt auf die Trauben an und die individuellen Herstellungskosten der Winzer.“ Seit Ende August gibt es Federweißer aus Italien im Handel, in diesen Tagen kommt der deutsche hinzu – zu ähnlichen Preisen. 1,8 Millionen Hektoliter trinken die Deutschen. Den größten Teil in der Pfalz, der „Federweißer-Region Deutschlands“. Bis Ende Oktober genießen ihn auch die Berliner. Dann ist die Federweißer-Zeit schon wieder vorbei. (Foto: Wolff)

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