Wirtschaft : Finanzaufsicht untersucht Pixelpark

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(dpa). Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen (BaFin) geht gegen den angeschlagenen InternetDienstleister Pixelpark vor. Nach Auffassung der Behörde muss die am Dienstag in Berlin veranstaltete Hauptversammlung wiederholt werden, weil zwei Großaktionäre nicht stimmberechtigt waren. Die BaFin erklärte, dass ihre Rechtsauffassung am Montag vom Oberlandesgericht Frankfurt (Main) bestätigt wurde. Das Verfahren ist aber nicht abgeschlossen. Die Deutsche Schutzvereinigung (DSW) legte gegen alle Beschlüsse der Hauptversammlung Widerspruch ein. Hintergrund ist die Tatsache, dass die beiden heutigen Aufsichtsräte Wolf-Dieter Gramatke und Axel Fischer Ende 2002 vom Medienkonzern Bertelsmann 40 Prozent der Pixelpark-Anteile übernommen hatten. Laut BaFin hätten sie auch den restlichen Aktionären ein Übernahmeangebot machen müssen.

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